• Peggy & Jörg

Spannung bedeutet – Hast, Angst und Zweifel

Oft werden wir von unseren Schülern gefragt:

„Warum halte ich so sehr Spannung in mir und wie kann ich diese auflösen?“

Spannung ist ein Phänomen, ständige Anstrengung, alles kontrollieren zu wollen, sich zu schützen, bereit sein für das was morgen kommt, in Gedanken nicht mit dem fertig zu werden was ist, alles dreht sich um „was wäre wenn“.

Spannung ist eine mitgenommenen Vergangenheit, ein offener Loop, eine nicht zu Ende erlebte Erfahrung, ein ständiges hinzufügen, nicht genug sein. Die Irritation zwischen der nicht geheilten Vergangenheit vermischt sich mit der Angst vor der Zukunft dass gleiches entsteht. In diesem Schnittpunkt bildet sich die Realität – und genau die Spannung.

Wir lehren vier Schritte zur Entspannung, hier im kleinen kurz aufgezeigt:

Schritt 1: Dein Körper

Die einfachste Wahrnehmung beginnt über deinen Körper. Fühle so oft wie möglich in dich hinein wo sich Spannung eingenistet hat. Fokussieren wir, unsere Aufmerksamkeit auf diese Punkte – oft im Nacken, den Beinen, deinem Becken – mit geschlossenen Augen näherst du Dich zärtlich, umkreist den Punkt und dann sagen wir diesen mit sanfter Hingabe: „Du darfst entspannen“; „Du darfst loslassen“; „Du darfst heilen“. Wiederhole es dreimal. Du trittst damit mit deinem Körper in Kommunikation, von Kopf bis Fuss, schenkst Ihm vertrauen, sagst Ihm: „Du brauchst dich vor nichts Fürchten, ich gebe auf Dich acht“.

Ein wenig Wiederholung und du wirst den Weg schneller und sanfter finden.

Schritt 2: Dein Verstand

Wichtig ist für uns das du mit deinem Körper anfängst, ist dieser entspannt, hört auch dein Verstand dir wieder zu und kann gleiches tun. Es geht hier wirklich um willentliche Entspannung die du durch dein Handeln aktiv erreichst. Es ist so als würden wir ein Stück tiefer gehen. Sag deinem Verstand: „Mein Verstand entspannt sich von Moment zu Moment“ es ist wie ein Mantra, eines von vielen, finde deines. Der Verstand ist sehr paradox und es wird länger dauern als beim Körper, jedoch mit dem Selbstvertrauen eines entspannten Körpers wird es dir gelingen.

Schritt 3: Dein Herz

Die große Welt der Gefühle und Emotionen in uns, werde dir dieser Bewusst der Beginn deiner Transformation. Jede einzelne Emotion, wie Hass, Wut, Trauer, Gier, Neid – entdecke deine – lässt du Bewusst werden, sie dürfen sich dir in Ihren ganzen Glanz zeigen. Dann lass das Gefühl von Liebe in dir aufsteigen, nichts gelerntes, sondern etwas wo du für Dich Liebe fühlst, denke daran ziehe es in dein Herz, niemand hat deine Wahrheit.

Schritt 4: Das Zentrum deiner Existenz

Der Weg dorthin führt über die drei ersten Schritte, es gibt keine Abkürzung, zumindest habe ich keine gefunden J.

Dieser Raum befindet sich ausserhalb und doch innerhalb deiner Selbst, kein Körper, kein Verstand, kein Gefühl. Es ist ein Ort voller Hingabe, Ekstase, Vertrauen, Zweifellos. Stille im Raum ohne Zeit. Du wirst es wissen und erfahren in Dir, hab Vertrauen du bist einmalig.

Eigentlich kann man es zusammen fassen:

Entspanne deinen Körper, entspanne dein Verhalten, entspanne deine Handlungen. Du hast die Ewigkeit zur Verfügung! J

Namastè

Jörg

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Mitglied im Berufsverband der Yoga Vidya Lehrer/innen (BYV) und 

Mitglied im Yin (Faszien)-Yoga & Kinder-Yoga Fachberufsverband (BYV)

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