• Peggy & Jörg

Krafttraining – ein Weg spiritueller Entwicklung?

Wenn du evtl. Glaubenssätze in dir trägst wie  „Sport ist Mord“ oder „Training ist ein unangenehmes Übel“ und wenn du meinst, dich zu regelmäßigem Training nur mit viel Disziplin zwingen zu können, dann ist dieser Artikel eine kleine Anregung.  

Krafttraining ist eine Form der Meditation und eine Möglichkeit zu spiritueller Entwicklung. Du kennst das aus dem Yoga, TaiChi, u.ä.

Krafttraining als Weg in die Stille?

Regelmäßiges Kraft- und Körpertrai­ning ist eine sehr intensive Zeit mit dir selbst und für dich selbst. Am Widerstand zu wachsen und dadurch ständig über sich selbst hinaus zu sehen, ist nicht nur eine Sache des Körpers und der Muskeln.

Der Geist geht voran und der Körper folgt!

Mit welcher Einstellung gehst du an dein körperliches Training, welche Gründe hast oder brauchst du, um dein Training zu beginnen?

Möchtest du Muskeln aufbauen, Körperfett reduzieren, leistungsfähiger werden, dein Selbstvertrauen stärken, etwas für die Gesundheit tun oder dich einfach gern im Spiegel anschauen? 





 Training als notwendiges Übel?

Wenn du dein Training nur als Mittel zum Zweck siehst, wirst du früher oder später damit aufhören oder zumindest sehr lange Phasen des Nicht-Trainierens einlegen. 

Dein Training, und ich meine jedes Training, ist die Möglichkeit, vollkommen im HIER und JETZT einzutauchen, dich selbst zu beobachten und deine Schwächen sowie Stärken zu erkennen.

Jede Übung wird zu einer Begegnung mit dir selbst. Hier gibt es keine Ausreden und Täuschungen, du wirst direkt mit dir konfrontiert. Ein Gewicht ist ein Gewicht, ob du es heben kannst oder nicht.

Dein Training gibt dir eine wunderbare Möglichkeit, aus dir selbst heraus zu wachsen – oder eben auch nicht. Deine geistige Kraft ist der Schlüssel für deine körperliche Kraft.

Ist dein Geist bereit, am Widerstand zu wachsen?

 Zwang und Druck – versus Disziplin

Deinen inneren Schweinehund zu zwingen, ist kaum möglich, ihn jedoch durch Selbstdisziplin zu überwinden, ein wahrer Weg.

 Selbstdisziplin bedeutet, dass du dich selbst schulst, deinen Geist, deine innere Absicht permanent zu bestärken. Wie im Training schaffst du den Raum, auch unter schwierigen Umständen deine eigene innere Absicht aufrecht zu erhalten.




 Du wirst stärker durch Annahme

 Suche im Krafttraining deine Schwachpunkte .Hier gibt es keine Selbstlügen, du erkennst dein Potenzial und was noch notwendig ist, um es zu steigern.

Deine Schwachpunkte sind die Tür, hinter der deine Stärken liegen, freu dich, wenn du Schwächen entdeckst. Trainiere genau das, was du am wenigsten kannst.

Wettbewerb versus Freude

 Es gibt zum Glück immer andere Menschen, die etwas besser, schneller oder auf eine andere Art können als wir. Was für ein Geschenk! Also können wir uns den Wettbewerb sparen.

 Durch Vergleichen entfernst du dich aus deiner Mitte und der Fokus „DEINES“ Training wird nach außen gerichtet. Vergleiche dich, wenn überhaupt, nur mit dir selber: Wie geht es heute bei der Übung, schaffe ich mehr Gewicht, habe ich einen klaren Fokus? Wie schätzt du deine eigene Entwicklung ein?

Dann kannst du dich an dem einzig wichtigen orientieren, an dir!

 Krafttraining ist ein Weg der Freude, folge Ihr, wenn du Freude darin erkennst und Ihn als Teil deiner spirituellen Entwicklung siehst.

 Krafttraining kann, wenn du die Wahl triffst, eine Möglichkeit sein, die einzelnen Schritte deiner inneren und äußeren Entwicklung freudvoll anzunehmen.

Grüße vom See

Dein Jörg

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Mitglied im Berufsverband der Yoga Vidya Lehrer/innen (BYV) und 

Mitglied im Yin (Faszien)-Yoga & Kinder-Yoga Fachberufsverband (BYV)

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