• Peggy & Jörg

Embodiment Part I

Psychische Zustände zeichnen sich in unserem Körper ab - er speichert Emotionen. 

Dies findet in verschiedensten Formen seinen Ausdruck, in der Gestik, der Mimik, der Körperhaltung und auch in unserem Urteilsvermögen.

Ich verwende in meiner Praxis das „isokinetische Prinizp“ im Rahmen des von mir entwickelten „FSM Embodiment-Yoga“ Kurses.

Beim Isokinetischen Training wird der Widerstand verändert und der Kraftaufwand, unabhängig vom jeweiligen Winkel des Gelenks, gleich gehalten. Dein Körper ist sozusagen unter Vollauslastung.

Während dieser Übungen nehmen wir uns im Raum wahr, der Fokus wird auf eine Zielmuskelgruppe gelenkt und der ganze Körper ist aktiv. Danach folgt eine völlige Entspannung der Muskulatur und ein Nachspüren. Dieses Training ist für jede Alters- und Fitnessgruppe geeignet. 

Eine Überforderung ist nicht möglich, da wir ausschließlich mit unserer eigenen Kraft arbeiten.

So oft halten wir Emotionen in unserem Körper über lange Zeit fest. Dadurch wissen wir gar nicht mehr zwischen echter kurzer Anspannung und Muskelarbeit und einem „normalen“ entspannten Körper zu unterscheiden.

Du kannst die Übungen überall, auf der Arbeit, im Bett, beim Spazieren gehen etc. anwenden. Sanft und leicht aus dem Kopf in den Körper.

Eine erste Grundübung:

„Der Fingerkuss“

- Steh mit hüftbreit geöffneten Beinen im sicheren Stand

- Deine Arme streckst du waagerecht vor dir aus, deine Fingerspitzen berühren sich

- Werde Dir des Raumes gewahr, in dem du stehst

- Spanne nun nacheinander deine Muskeln an, WICHTIG alle bleiben miteinander angespannt und deine Atmung fließt weiter. Kein Anhalten oder Anstauen!!!

- Deine Füße drücken fest in die Unterlage

- Waden anspannen

- Oberschenkel anspannen

- Gesäß anspannen

- Beckenboden anspannen

- Bauch anspannen, Nabel zur Wirbelsäule ziehen

- Rücken anspannen

- Brust anspannen

- Schultern anspannen

- Oberarme anspannen

- Und jetzt:

- Intensives Küssen deiner Fingerspitzen, lass sie sich fest gegeneinander drücken

- Verstärkung: schiebe deine Fingerspitzen weit nach vorn

- Versuche diese „Ganzkörperspannung“ zu halten, so lange es für Dich gut geht!

- Tief einatmen und mit offenem Mund lange und tief alle Spannung aus deinem Körper fließen lassen

Bei diesen Übungen erhöht sich unser Puls und die Muskeln werden deutlich für einen kurzen Zeitraum beansprucht. Diese Übung zweimal in Folge auszuführen reicht völlig aus.

Wir erfahren dieses Leben durch unseren Körper. Der Geist kreiert es, die Seele fühlt es, der Körper erfährt es.

Wünsche dir ein liebevolles Ankommen.

Dein Jörg

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Mitglied im Berufsverband der Yoga Vidya Lehrer/innen (BYV) und 

Mitglied im Yin (Faszien)-Yoga & Kinder-Yoga Fachberufsverband (BYV)

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