• Peggy & Jörg

Die Kniebeuge - Meisterdisziplin aller Fitnessübungen

Nicht von ungefähr werden Kniebeugen im Fitnesstraining als DIE Grundübung bezeichnet. Sie gelten als perfekte Übung für einen knackigen Po und wohlgeformte Beine.

5 gute Gründe für dies tolle Übung:

 1.     Die Kniebeuge entspricht unserem natürlichen Bewegungsmuster, das uns evolutionär seit Urzeiten mitgegeben ist.

 2.     Die Kniebeuge ist extrem effizient: Du trainierst mehr als die Hälfte deiner gesamten Muskulatur und die betroffenen Muskeln arbeiten dabei in einer Muskelkette zusammen.

 3.     Wenn du regelmäßig Kniebeugen machst, verbrennt dein Körper entsprechend mehr Fett. Dein Grundumsatz steigt. Du verbrauchst mehr Kalorien – auch im Ruhezustand.

 4.     Kniebeugen sind eine der einfachsten Übungen auf der Welt. Du benötigst dafür kein Gerät, sondern kannst jederzeit und an jedem Ort trainieren.

 5.     Das Knie wird dabei durch das Muskelkorsett besser vor Verletzungen geschützt, stabilisiert und gekräftigt. Voraussetzung ist natürlich, dass du die Übung wirklich korrekt ausführst.

Welche Muskeln werden bei der Kniebeuge trainiert?

Die Kniebeuge trainiert unsere größten und kräftigsten Muskeln im Gesäß. Sie stärkt deine sehr umfangreiche Muskulatur im Oberschenkel. Und ganz nebenbei kräftigen Kniebeugen auch die Muskeln in den Waden, im Rücken und am Bauch.

 Die richtige Ausführung

Achte vor allem auf deinen geraden Rücken. Erzeuge dazu eine gleichmäßige Spannung im Rumpf.Dein Kopf ist in der Verlängerung der Wirbelsäule. Bei der richtigen Ausführung schaust du also leicht schräg nach vorne unten.Es ist hilfreich, die Übung mit der Atmung zu verbinden: Atme beim Beugen ein und spanne gleichzeitig den Rumpf an. Beim Aufrichten atmest du aus und lässt die Spannung los.Deine Füße stehen stabil auf dem Boden. Wie breit deine Beine stehen, hängt auch von der Muskulatur ab, die du verstärkt trainieren möchtest. Deine Zehenspitzen sind nach vorne ausgerichtet.Wichtig ist, dass die Knie während der gesamten Übung hinter den Zehenspitzen bleiben.Dein Körperschwerpunkt liegt möglichst weit hinten, das Gewicht lastet auf den Fersen.

Häufige Fehler

      I.         Die Kniebeugen werden nur unvollständig durchgeführt

Der Endpunkt einer Kniebeuge ist erst dann erreicht, wenn die Oberschenkel sich in einer waagrechten Position parallel zum Boden befinden. Liegt der Umkehrpunkt weiter oben, werden die Muskeln im Po und Oberschenkel nicht vollständig beansprucht.

Idee:

Positioniere einen Stuhl so, dass du ihn bei korrekter Ausführung mit dem Po berührst.

     II.         Die Knie knicken nach innen ein

Zu Beginn kann es vorkommen, dass die Beine beim Beugen der Knie eine X-Stellung einnehmen.

Idee:

Nimm einen weichen Ball zwischen deine Knie, konzentriere dich bei der Ausführung sehr bewusst auf die Stellung deiner Beine.

   III. Buckel oder Hohlkreuz. Durch eine Fehlhaltung des Rückens steigt das Verletzungsrisiko enorm.

Idee:

Schau, dass der Kopf immer in Verlängerung der Wirbelsäule bleibt.

Achte konsequent auf eine gute Körperspannung.




Ich freue mich auf Fotos, egal wie, wo und wann.

 Freudvolle Grüße

Jörg

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Mitglied im Berufsverband der Yoga Vidya Lehrer/innen (BYV) und 

Mitglied im Yin (Faszien)-Yoga & Kinder-Yoga Fachberufsverband (BYV)

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