• Peggy & Jörg

Box Dich durch

Vielleicht kennst du solche oder ähnliche Aussagen.

Wenn wir vom Boxen träumen, könnte es eine Botschaft sein, das im realen Leben ein Kräftemessen bevorsteht. Es kann auch ein Signal sein, für die eigenen Bedürfnisse und Wünsche mehr einzustehen, oder es steht für eine innere Qual, die sich zeigen möchte.

Der Boxkampf weckt in vielen Menschen Abscheu und in genauso vielen Begeisterung. Gewaltig schlagen vermeintliche Gegner*innen aufeinander ein. Geht ein Schlag ins Gesicht, jubeln und schreien die Massen jubeln. Nun gibt es diese, die wegschauen, ihre Ablehnung oder ein “Das ist entsetzlich, nicht entwickelt bis primitiv” zum Besten geben.

Ein Boxkampf, im Innen wie im Außen, vermittelt uns erstmal Erleichterung, lässt uns Druck abbauen und festgehaltene Emotionen fließen. Ich persönlich finde es wundervoll, den*die inneren Boxkämpfer*innen anzunehmen und mit ihm*ihr einen Schlagabtausch auszuführen. Als Ventil und zum Ankommen in meinem Körper benutze ich einen Sandsack. Der Arme ist schon recht gebeutelt

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Übung:

Variante 1: Du hast einen Sandsack zur Verfügung

1) Stell dir diesen Schatten vor 2) Deine Ellenbogen und Fäuste sind auf Schulterhöhe 3) Schlage zunächst langsam, mit leichten gleichmäßigen Bewegungen 4) Nun tripple mit deinen Füssen auf der Stelle und zähle bis 15 5) Schreien, schnaufen, stöhnen etc. ist erlaubt 6) Das ganze machst du im Wechsel, schau mal was passiert

Variante 2: Das gleiche geht auch mit boxen in die Luft

Manchmal gehe ich ganz ohne Thema an den Sandsack, schlage leicht drauf, erhöhe die Energie und dann, als ob das Feuer die richtige Hitze hat, zeigt es sich, wächst und wird groß. Meine Schläge werden härter, ich gebe diese Energie vollständig an den Sandsack ab, setze mich geschafft und völlig außer Atem auf den Boden, genieße diese Stille in mir und erkenne, wo ich gegen mich gekämpft habe.

Gibt es in deinem Leben Situationen, in denen du dich durchboxen darfst?

– für deine Interessen vehementer einzustehen – ein Kräftemessen zu erkennen – eine innere Qual ausbrechen zu lassen

„Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken.“ Mahatma Gandhi

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